Augenerkrankungen  zeigen sich in einer Rötung des Augenrandes, Reiben der Augen, übermäßigem Tränen oder Eiterfluss, einer sichtbaren Trübing oder Farbveränderungen im Auge. Zu den Ursachen zählen virale oder bakterielle Infektionen, Augenverletzungen, Allergien oder angeborene Erkrankungen, die zu einer verstärkten Tränenproduktion führen.

Augeninfektionen verbreiten sich schnell und werden vom Tierarzt meist mit Antibiotika bekämpft. Eine Ohrenerkrankung erkennt man an häufigem Kratzen und Kopfschütteln. Meistens sind Ohrenmilben die Ursache, die zunächst von einem Arzt entfernt werden müssen, der einem aber auch zeigen kann, wie man das zukünftig selbst durchführt. Milben breiten sich manchmal auch auf die Haut aus und verursachen gerötete, juckende Ekzeme, die behandelt werden müssen.

Hauterkrankungen erkennt man meist an geröteter, machmal juckender Haut, Schorf, Haarausfall und Schuppen. Die Ursachen sind vielfältig, einschließlich Parasiten, Infektionen, Nahrungsmittel und Umweltallergien oder Flechten.

Eine genaue Diagnose fällt sogar einem Tierarzt schwer, da unterschiedliche Ursachen die gleiche Symptome auslösen, die sich wiederum von Katze zu Katze anders ausdrücken können.Flohbefahl kann Anämie auslösen und Krankheiten übertragen, ist aber sehr einfach zu Hause zu behandeln.

Mundgeruch entsteht normalerweise durch eine Zahnfleischinfektion, kann aber auch durch einen Virus verursacht werden. Die Zähne der Katze sollten regelmäßig auf Zahnstein untersucht werden. Gelegentliches Übergeben dient meist dem Loswerden von Haarbällen, kann aber auch durch die Ernährung oder das Fressen von Gras verursacht werden. Häufiges und starkes Übergeben ist ein Zeichen für ein ernsteres Problem und sollte untersucht werden. Ernährungsprobleme können auch zu Durchfall oder Verstopfung führen, das Verdauungssystem der Katze ist so empfindlich, dass schon der Wechsel der Futtermarke Auswirkungen haben kann.

Niesen und Husten können auf eine Allergie oder eine Staubfluse in der Nase hindeuten oder auf den Beginn einer ernsthaften Erkrankung sein. Bleiben weitere Symptome aus, sollte man das Tier beobachten. Atembeschwerden deuten auf eine Brustinfektion oder Asthma hin, das tödlich verlaufen kann. Ein häufiges, schwer von Außen zu erkennendes Problem ist der Parasitenbefall. Dazu zählen Spulwürmer, Hakenwürmer, Bandwürmer, Kokzidien, Giardien und Toxoplasmose.

Bei einigen dieser Erkrankungen kann das einzige Zeichen für einen Befahl Würmer in Erbrochenem oder Kot sein, während andere die Gesundheit überhaupt nicht zu beeinträchtigen scheinen und damit sehr schwer zu entdecken sind. Regelmäßige Untersuchungen sind der einzige Weg, um sicherzustellen, das die Katze nicht befallen ist. Eine Behandlung ist unerlässlich, weil einige der Parasiten auch Menschen befallen können. Toxoplasmose ist für Schwangere besonders gefährlich, während Spulwürmer bei Kleinkindern zur Erblindung führen können.

Die meisten Katzen werden sich irgendwann in ihrem Leben eine Blasen oder Harnweginfektion zuziehen. Die Anzeichen dafür sind häufiges Urinieren, manchmal mit Blut in im Urin, und häufiges Lecken der Genitalien, um den Schmerz zu lindern. Ein reichliches Wasserangebot hilft, diesen Infektionen vorzubeugen, auch wenn die eigentliche Ursache noch unbekannt ist. Unbehandelte Infektionen können sich manchmal über Wochen hinziehen. Übergewichtige Katzen neigen zu Herzerkrankungen und Diabeetes, die aber medikamentös behandelt werden können. Einige Rassen wie die Siamesen neigen zu angeborenen Herzkrankheiten.

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