Duftmarken
Man darf den Gang zur Toilette nicht mit dem Setzen von Duftmarken verwechseln. Wenn Katzen ihr Revier Urin markieren, hocken sie sich nicht wie in der Toilette nieder, sondern stellen sich mit erhobenem Schwanz gegen eine senkrechte Fläche und besprühen Sie mit Urin. Der Geruch soll anderen Katzen deutlich anzeigen, dass dieses Revier besetzt ist. Für Menschen ist der aber sehr störend und schwer zu beseitigen. Eine sterilisierte Katze spritzt eher selten Urin-allerdings nur, wenn sie vor dem ersten auftreten dieses Verhaltens sterilisiert wurde. Sonst kann man nur versuchen, die Katze mit einer Wasserpistole nass zu spritzen, sobald sie sich zum Markieren anschickt. Mit etwas Geduld wird die Katze das unerwünschte Verhalten aufgeben.
Kratzen
Dass Bekratzen von Bäumen in Augenhöhe ist eine weitere Methode der Revier markieren. Wenn die Katze dieses Verhalten auf die Beine des edlen Esstichs überträgt, kann das für den Halter recht ärgerlich sein. Das Problem lässt sich auf zwei Arten lösen. Zunächst muss man der Katze einen Kratzbaum als Ersatz Verfügung stellen, der-zumindest anfangs-an prominenter Stelle im Raum stehen sollte. Es macht nämlich vom Standpunkt der Katze aus absolut keinen Sinn, etwas zu markieren, was keiner sehen kann! Hat sich die Katze daran gewöhnt, kann man den Kratzbaum nach und nach in eine weniger auffällige Position rücken, solange er noch sichtbar ist. Im zweiten Schritt nimmt man eine Wasserpistole zu Hilfe und der spritzt die Katze mit kaltem Wasser, sobald sie zum Kratzen an den Möbeln ansetzt, oder man lässt etwas fallen, was viel Lärm macht, etwa eine Blechdose liegt trocken Bohnen. So lernt die Katze, dass das Kratzen an Möbeln unangenehme Folgen hat.
Nahrungsaufnahme
Verweigert eine Katze die Nahrung, sollte man zunächst nach gesundheitlichen Problemen suchen. Meist ist die Futterverweigerung ein frühes Anzeichen für eine Krankheit, deshalb sollte der Tierarzt die Katze gründlich untersuchen. Wenn Krankheit als Ursache ausgeschlossen wird, kann man nach anderen Gründen suchen. Auch hier sollte man auf den Standort des Fressnapfs achten-steht er an einem geeigneten Ort für den Menschen oder für die Katze? Er sollte an einem ruhigen, Zugfreien Platz außerhalb der Durchgangsbereiche stehen. Wird die Katze beim fressen gestört? Kleine Kinder sollten zu diesen Zeiten von ihr ferngehalten werden, und auch andere Haustiere sollten Sie nicht beim fressen stören können. Bei mehreren Katzen jede ihren eigenen Napf haben. Der Napf selbst sollte gründlich gesäubert werden-Plastiknäpfe nehmen nach einiger Zeit einen unangenehmen Geruch an. Katzen reagieren sehr empfindlich auf schlechte Gerüche und lehnen einen schlecht Riechenden Napf ab. Schließlich darf man nicht vergessen, dass Katzen Kindern ähneln-die Fütterung darf nicht zu einer Kraftprobe ausarten. Die Katze kommt auch einige Zeit ohne Futter aus, wenn Sie muss, und es ist für den Halter nur so einfach, nachzugeben und stattdessen Leckerchen anzubieten. Das zeigt der Katze aber, dass eine Verweigerung des Futters große Belohnungen mit sich bringt.
Aggressionen
Katzen sind geborene Jäger, und wenn ein Tier nicht jagen kann, muss seine natürliche Aggressivität andere Kanäle finden. Dies kann zu schmerzhaften Attacken auf die Fußgelenke des Halters führen. Die Katze braucht Spielzeug als Alternative zur Jagd, und auch hier kann die Wasserpistole recht nützlich sein, unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Kätzchen erproben ihren Jagdinstinkt beim Spielen ergreifen und beißen alles, was sich bewegt. Das kann bei einem kleinen Kätzchen noch ganz niedlich sein, aber es darf dabei nicht die Hände des Halters angreifen, weil es sonst lernt, dass ein solches Verhalten akzeptiert wird. Aus dem schnappen eines Kätzchens kann ganz schnell der hässliche bis einer erwachsene Katze werden. Manche Katzen schlagen unvermittelt zu, wenn man sie streichelt. Unter Umständen hat die Katze dann einfach genug, oder bei einem Kater setzt der Instinkt ein, Abstand zu rivalisierenden Kratern zu halten. Wenn dieses Verhalten regelmäßig auftritt, sollte man das streicheln auf kurze Phasen beschränken.
Springen und Klettern
Springen und klettern sind natürliche Verhaltensweisen einer Katze, aber wenn sie auf die Arbeitsplatte in der Küche springt, ist das unhygienisch. Vielleicht gibt es noch andere Bereiche, die die Katze nicht betreten soll, etwa das Babybett oder den Wickeltisch. Solche Probleme sollte man so früh wie möglich angehen, dein einmal etabliertes Verhalten später schwer zu ändern ist. Auch hier kann die Wasserpistole zum Einsatz kommen, aber dafür muss man beständig anwesend sein, die Katze in flagranti zu erwischen. Glatte Oberflächen können aber auch vorübergehend Alu Folie oder Doppelklebeband (wenn nicht anders möglich, auf Papier oder Karton geklebt) versehen werden. Die Katze mag das Gefühl dieser Materialien nicht unter ihren Pfoten. Man kann der Katze beibringen, eine bestimmte Stelle mit einer unangenehmen Erfahrung zu assoziieren. Eine “falsche “Regal kannte aus Pappe etwa kann so angebracht werden, dass ein leichter Gegenstand geräuschvoll hinunter fällt, wenn die Katze darauf springt. Verletzungsgefahr ist dabei ausgeschlossen sein. Man sollte der Katze aber auch Bereiche zu gestehen, in dem sie klettern springen darf.
Pflanzen fressen
Katzen fressen gern Gras-es unterstützt die Verdauung, und sie mögen die faserige Textur. Wohnungskatzen fangen daher schnell an, die Zimmerpflanzen anzunagen. Man sollte ihnen also eine Alternative wie einen Topf mit Katzengras oder eine Grünlilie anbieten. Damit die Zimmerpflanzen verschont werden, sollte man diese an einen weniger zugänglichen Platz stellen oder mit einem Fernhaltespray ein sprühen.